Paste für thailändisches Gaeng Panang

Und noch eine Currypaste selbstgemacht

Gaeng Panang Paste

Wir haben nun schon viele Pasten für Curries selbst zubereitet, doch für ein Curry fehlte noch die Paste in der Sammlung: thailändisches Gaeng Panang. Und das obwohl Panang Curry mit zu meinen Lieblingscurries zählt. An einem der letzten Kochabende haben wir diese Lücke nun endlich geschlossen und sie selbst im Mörser zubereitet. Wie bei allen Pasten bisher schmeckt die selbstgemachte Panang Paste viel intensiver und aromatischer als die gekaufte und der Aufwand lohnt sich damit auf jeden Fall.

Zutaten

  • 12 getrocknete große Thai Chilis
  • 2 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 8 weiße Pfefferkörner
  • 1/2 TL grobes Meersalz
  • 1 EL eingelegter Galgant
  • eine halbe Limette
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 4 Korianderwurzeln
  • 2 rote Schalotten
  • eine Knolle Ackerknoblauch
  • 2 Muskatblüten
  • 1 TL Garnelenpaste

Zubereitung

Die getrockneten Chili für ca. 20 Minuten in lauwarmes Wasser einlegen.

In der Zwischenzeit die Kreuzkümmel- und Koriandersamen ohne Öl anrösten und dann gemeinsam mit den Pfefferkörnern im Mörser zu einem Pulver zerstoßen. Das entstandene Pulver beiseite stellen.

Das Zitronengras und die Korianderwurzeln in Scheiben schneiden. Die Schalotten und den Ackerkboblauch schälen und in grobe Stücke zerschneiden. Und dann alles bereit stellen für die Paste.

Die Limetettenschale mit dem Julienschäler abschälen und ebenfalls beiseite stellen

Wenn die Chilis weich sind, diese aus dem Wasser nehmen, in grobe Stücke schneiden, zusammen mit dem groben Meersalz in den Mörser geben und zerstoßen.

Das vorbeitete Gewürzpulver und den eingelegten Galgant zu den Chilis geben und weiter zerstoßen.

Nun nacheinander die Limettenzesten, das Zitronengras, die Korianderwurzeln, die Schalotten, den Knoblauch und die Muskatblüten in den Mörser geben. Jeweils die neuen Zutaten zerstoßen und mit den vorherigen Zutaten vermengen bis eine Paste entstanden ist.

Am Schluß folgt die Garnelenpaste die in die entstandene Paste eingerührt wird.

Die nun fertige Paste kann sofort für ein Curry verwendet werden, hält sich aber auch ca. 3-4 Tage im Kühlschrank und ein bis zwei Monate im Gefrierfach.

Die produzierte Menge sollte für zwei Curries ausreichen.

jens am 07.09.2016 um 22:24 in Rezepte
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