Japanisches Tonkatsu Karē Raisu

Curry mit Schnitzeln aus der Schweinelende

Tonkatsu Kare Raisu

Am letzten Sonntag gab es bei uns Schnitzel mit Soße, nur eben auf Japanisch. Tonkatsu Karē Raisu ist wie auch normales japanisches Karē Raisu ein in seinem Heimatland vor allem bei Kindern sehr beliebtes Gericht. Auch in Japan wird das milde Curry meist mit einer fertigen Paste zubereitet, wir haben diesmal die "Vermont Curry Hot" Paste von House Foods verwendet, man kann aber natürlich auch die Pasten anderer Hersteller verwenden. Im Prinzip handelt es sich um ein vegetarisches Karē Raisu, auf das dann Streifen von paniertem Fleisch gelegt werden. Wir haben Schweinelende gewählt, um daraus kleine Tonkatsu Schnitzel mit einer Panade aus Panko Mehl zuzubereiten.

Zutaten für 3-4 Personen

Für das Curry: 

  • eine mittelgroße Zwiebel
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 250g Kartoffeln
  • 250g Karotten
  • ein Liter Wasser
  • eine Packung "Vermont Curry Hot" Paste von House Foods
  • 2 EL japanische Sojasoße
  • 2 EL Pflanzenöl

Für die Tonkatsu:

  • 550g Schweinelende
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 Eier
  • 40 g Mehl
  • 100g Panko Mehl
  • 4-6 EL Pflanzenöl

Zubereitung

Da es einem Curry nie schadet etwas länger zu kochen, beginnen wir mit der Vorbereitung der Zutaten für das Karē Raisu. Zuerst die Zwiebel schälen und diese dann fein hacken. Danach die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, dabei die grünen Ringe separat aufbewahren, die verwenden wir später als Dekoration. Schließlich noch die Kartoffeln und Karotten schälen, danach erstere in Würfel und zweitere in abgeschrägte "Rangiri" Stücke schneiden.

Nun etwas Öl in einem Topf oder einem Wok erhitzen und die Zwiebel darin für mehrere Minuten anschwitzen lassen. Nach einiger Zeit auch die weißen Teile der Frühlingszwiebel hinzugeben und beides weiter anschwitzen bis die Zwiebeln glasig werden. Jetzt das geschnittene Gemüse hinzugeben und dieses zusammen mit den Zwiebeln für einige Minuten anbraten.

Bevor das Gemüse anbrennt, alles mit Wasser ablöschen und aufkochen lassen. Nach ein paar Minuten, die Currypaste aus der Packung nehmen, den Block Paste in mehrere Stücke zerbrechen und diese dann in das Wasser geben. Das Ganze gut umrühren bis sich die Paste aufgelöst und verteilt hat. Nun die Sojasoße hinzugeben und auch diese verrühren. Nun die Hitze reduzieren und das Curry mit Deckel köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Schweinelende in etwa zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden, diese etwas flach drücken und dann auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen. Nun das Mehl in einen tiefen Teller geben. Die beiden Eier in einem zweiten tiefen Teller aufschlagen und dort ordentlich verkleppern. Und schließlich das Panko Mehl in einem dritten tiefen Teller verteilen.

Die Schnitzel durchwandern nun einzeln diese dreiteilige Panierstraße. Sie werden zuerst im Mehl gewälzt, dann in die geschlagenen Eier getaucht und schließlich im Panko Mehl gewendet. Am besten stellt man am Ende der Kette einen großen Teller auf, auf dem man die fertig panierten Schnitzel platziert.

Zwischendurch den Deckel vom Curry nehmen und dieses noch kurz weiter köcheln lassen, damit es etwas eindicken kann. Sollte es dabei zu dick werden, kann man wieder etwas Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Dann reichlich Öl in eine flache Pfanne geben und die Schnitzel darin portionsweise auf beiden Seiten anbraten bis sie außen kross und leicht angebräunt sind. Die fertigen Schnitzel auf einen Teller geben und dann in etwa zwei Zentimeter breite Streifen schneiden.

Schließlich das Curry zusammen mit Reis auf große Schalen verteilen und die Tonkatsu Streifen darauf arrangieren. Das Ganze mit den grünen Ringen der Frühlingszwiebeln garnieren und dann sofort servieren.

Paste und Panko

Karotten und Kartoffeln

Zwiebeln Anschwitzen

Gemüse Anbraten

Curry

Tonkatsu

Tonkatsu Kare Raisu

Jens am 11.09.2019 um 06:47
in Rezepte
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