Indisches Kartoffel-Erbsen Curry

Ein vegetarisches Curry

Indisches Kartoffel-Erbsen Curry

Nachdem in dem "Chicken Dopiaza" letzte Woche extrem viele Zwiebeln verkocht wurden, nun ein indisches Kartoffel-Erbsen Curry das mal ausnahmsweiße komplett ohne Zwiebeln auskommen soll. Eine Freundin von uns verträgt Zwiebeln überhaupt nicht, aber sie soll ja von uns auch was leckeres zu essen bekommen. Durch die getrockneten Erbsen, die einen Großteil des Geschmacks ausmachen, benötigt es jedoch einen Tag Vorlaufzeit.

Zutaten für 4-5 Personen

  • 400g festkochende Kartoffeln
  • 500g getrocknete Erbsen
  • 30g TK Erbsen
  • 3 kleine, getrockente Chilischoten
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Kaschmiri Masala Paste (z.B. von Pasco)
  • 6 Stängel Koriandergrün
  • grobes Meersalz

Zubereitung

Die getrockeneten Erbsen am Morgen des Vortags für 12 Stunden einweichen und dann abends 2 Stunden mit 1 EL Meersalz kochen und über Nacht abkühlen lassen, das Wasser müsste danach fast komplett aufgesaugt sein.

Am Kochtag selbst dann die Kartoffeln schälen und in erbsengroße Würfel schneiden und beiseite stellen.

Nun die Chilis im Mörser zerkleinern, danach Koriander- , Bockshornklee- und Kreuzkümmelsamen und einen EL Meersalz hinzugeben und weiter mörsern.

In einem großen Topf 3 EL Sonnenblumenöl erhitzen und die zerstoßenen Gewürze darin anbraten bis sie duften, dann die Kartoffelwürfel hinzugeben und unter Rühren auch diese anbraten.

Wenn die Kartoffeln ganz leicht angebrannt sind, mit etwa 500ml Wasser löschen und bei mittlerer Hitze kochen lassen. Dann die vormals getrockneten Erbsen und etwas Salz unterrühren. Eventuell noch etwas Wasser dazu geben.

Das Koriandergrün mit Stil sehr fein hacken und zusammen mir der Kaschmiri Masala Paste unter das Curry rühren. Man kann natürlich auch eine andere Masala Paste verwenden, aber die Kaschmiri Paste gibt dem ganzen noch eine Note von Limette und Tamarinde. Ich denke man kann stattdessen auch Garam Masala Pulver, etwas Limettensaft und Tamarindenwasser verwenden.

Das Curry dann für ca. 45 Minuten köcheln lassen, ab und an umrühren und schauen, dass es nicht anbrennt.

Wenn die Kartoffeln weich sind, die unaufgetauten Tiefkühl-Erbsen (Sie kommen hauptsächlich wegen der frischen Farbe zum Einsatz) unterrühren und noch kurz weiter köcheln bis auch diese weich sind. 

Das Curry nun heiß mit Reis oder Naan servieren.

Gewürze

Anbraten

Kartoffeln

jens am 31.03.2015 um 23:55 in Rezepte