Kerala Chicken Curry mit Kürbis

Südindisches Gericht mit herbstlichen Zutaten

Kerala Chicken Curry
Kerala Chicken Curry

Samstag vor einer Woche haben wir zusammen mit Fischi mal wieder ein indisches Curry gekocht. Es gab ein Chicken Curry nach einem Rezept aus dem südindischem Kerala. Dieses haben wir, da wir auf einem Ausflug zwei Kürbisse gekauft hatten, abgeändert und die Kartoffeln durch Hokaidokürbis ersetzt. Um die herbstlichen Note noch etwas zu verstärken, haben wir das ganze noch mit gerösteten Maronen garniert, diese hatte ich die Woche zuvor im Elsass selbst gesammelt.

Zutaten für 3-4 Personen

Zubereitung

Zuerst den Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden. Dann die Hälfte der Ingwerstreifen zusammen mit den Pfefferkörnern und dem gemahlenen Kurkuma in einen Mörser geben und alles zu einer groben Paste zerstoßen. Diese Paste genauso wie die restlichen Ingwerstreifen für später bereit halten. 

Jetzt die Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Danach die grünen Chilischoten in Stücke schneiden. Beides zusammen mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Auch diese Paste beiseite stellen und jetzt noch die beiden Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden.

In einem großen Topf das Öl und das Ghee zusammen erhitzen und die Senfkörner darin anbraten bis sie anfangen zu springen. Jetzt die Hitze etwas reduzieren und das Lorbeerblatt hinzugeben. Kurze Zeit später die Paste aus Zwiebeln und Chili hinzugeben und diese ein bis zwei Minuten anschmoren lassen. Danach den Knoblauch, die Kardamomkapseln und die Zimtstange hinzugeben und auch diese etwa eine halbe Minute schmoren lassen. Schließlich noch die Ingwer-Pfeffer-Kurkuma Paste, die Curryblätter sowie die Nelken unterrühren.

Nun die Unterkeulen kurz abwaschen, trocken tupfen und dann in den Topf zu den restlichen Zutaten geben. Während die Keulchen in der Gewürzpaste schmoren und dabei gelegentlich gewendet werden, den Kürbis in Würfel schneiden. Die Würfel sollten eine Kantenlänge von etwa zwei Zentimetern haben.

Wenn die Unterkeulen rundherum für etwa 20 Minuten angeschmort wurden, die Kürbiswürfel hinzugeben und den Topf mit Wasser auffüllen bis alles gerade so bedeckt ist. Das Curry nun wieder mit etwas mehr Hitze für 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Maronen schälen und in einem kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. 

Jetzt die Kokosmilch und etwas Salz zum Curry geben und gut verrühren. Das Ganze nun nochmal etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wenn die Maronen in der Zwischenzeit weich geworden sind, diese mit kaltem Wasser abschrecken und in kleine Stücke schneiden. Danach noch den Koriander fein hacken.

Wenn der Kürbis weich ist, den gehackten Koriander in das Curry einrühren und die Herdplatte ausschalten. Nun die Maronenstücke ohne Öl anrösten und dabei gelegentlich Umrühren bis sie leicht angebräunt sind. 

Das fertige Curry dann portionsweise auf kleine Schüsseln verteilen, diese mit den vorbereiteten Ingwerstreifen sowie den gerösteten Maronen bestreuen und sofort servieren. Dazu passt Basmatireis und Naan Brot.

Gewürze
Gewürze

Zwiebeln und Pasten
Zwiebeln und Pasten

Keulen
Keulen

Mit Kürbis
Mit Kürbis

Curry
Curry

Mit Maronen
Mit Maronen und Ingwerstreifen

Jens am 14.10.2018 um 10:14
in Rezepte