Leckere koreanische Gaji Namul

Gedämpfte Auberginen mit Dressing

Leckere koreanische Gaji Namul

An den kleinen schmalen Auberginen, die es bei uns im türkischen Supermarkt ums Eck gibt, kann ich eigentlich nie vorbeilaufen. Dazu esse ich Auberginen einfach viel zu gerne. Das führt dazu, dass wir eigentlich immer Auberginen im Haus haben. Das wiederum führt dazu, dass ich mir oft überlegen muss, was ich denn mit den Auberginen anfange bevor sie schlecht werden. Meist schaue ich dann im Internet nach Verwendungsmöglichkeiten. Vor kurzem führe mich das auf die Fährte von gedämpften koreanischen Auberginen. Diese fand ich so lecker, das ich sie Euch nicht vorenthalten möchte. Hier nun also das Rezept für koreanische Gaji Namul. Diese können auch als Teil eines größeren koreanischen Menüs Verwendung finden.

Zutaten für zwei Personen

Zubereitung

Zuerst die Auberginen kurz abwaschen und diese dann in schmale, längliche Schnitze schneiden. Bei Kartoffeln würde man diese neu-deutsch “Wedges” nennen, ich weiß aber nicht, ob ich dies auch bei Auberginen tun würde. Wie auch immer, diese Form eignet sich besser zum Dämpfen als zum Beispiel Scheiben.

Die geschnittenen Auberginen dann in einen Dämpfkorb geben, gleichmäßig verteilen und für etwa fünfzehn Minuten in heißem Wasserdampf dämpfen. Ich hab hierzu unseren Reiskocher verwendet, aber Ihr könnt sie natürlich auch auf andere Art und Weise dämpfen, zum Beispiel über einem Topf mit kochendem Wasser.

In der Zwischenzeit die Sojasoße in einer etwas größeren Schüssel mit dem Sesamöl vermischen und den braunen Zucker darin auflösen. Dann die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, ich habe mich hierbei hauptsächlich auf den weißen, festeren Teil beschränkt. Danach die Knoblauchzehe schälen und fein schneiden. Beides ebenfalls in die Schüssel geben.

Jetzt einige Sesamsamen in einer kleinen Pfanne oder einem Topf ohne Ö anrösten, bis sie leicht angebräunt sind und anfangen zu springen. Diese dann leicht abkühlen lassen und dann zusammen mit dem Gochugaru und einigen Korianderblätter in die Schüssel geben und dort alles gut vermischen.

Sobald die Auberginen weich sind, aber noch etwas Biss haben, diese vorsichtig aus dem Dampf holen und zur angerührten Soße in die Schüssel geben. Das Ganze dann nochmal gut durchmischen, damit die Auberginen komplett mit der Soße überzogen sind.

Die fertigen Gaji Namul dann zusammen mit Reis oder als Teil eines größeren koreanischen Menüs servieren, solange sie noch warm sind. Sie schmecken aber auch kalt noch sehr gut und haben dann eher den Charakter eines Salates.

Auberginen
Geschnitten
Sosse